von Franzi und Corinna
Nach einer Reise beginnend in Kaldenkirchen/Leinfelden über Frankfurt und Doha erreichten wir nach ca. 30 Stunden den Flughafen von Manila. Das überraschend gute Essen im Flugzeug, der luxuriöse Flughafen in Doha, kurze Sporteinheiten im Silent-Room dort und mehr oder weniger interessante Bekanntschaften im Flugzeug und an den Flughäfe ließen uns die Reisezeit jedoch deutlich kürzer erscheinen.
Der erste Zwischenfall erwartete uns bereits am Flughafen in Manila, als wir festellen mussten, dass Corinnas – sorgfältig in Zellophanfolie verpackter – Koffer nicht richtig verschlossen und ohne Folie am Gepäckband an uns vorbei fuhr. Wie sich herausstellte hatte der frankfurter Zoll ihren Koffer geöffnet, angeblich gewisse Gegenstände entnommen und diesen anschließend nicht richtig verschlossen. Auch nach mehrmaligem Durchschauen des Gepäcks konnten wir jedoch keine fehlenden Gegenstände ausmachen.
Nach einigen aufgrund des Jetlags schlaflosen Nächten versuchen wir uns momentan auf dem Campusgelände der Ateneo de Manila University (dort sind wir in einem Studentenwohnheim untergebracht) zurechtzufinden und uns an Klima und Essen zu gewöhnen. Vor allem die Mischung aus hoher Luftfeuchtigkeit und andauernder Hitze (allerdings soll es laut Einheimischen zur Zeit eher kühl sein) und das teilweise sehr süße und für deutsche Verhältnisse exotische Essen sind im Moment noch sehr ungewohnt.

weichem Tofu und Sago Perlen
Die aufgeschlossenen, gastfreundlichen und zuvorkommenden Filipinos und Filipinas, die wir bis jetzt kennen gelernt haben helfen uns jedoch sehr bei der Eingewöhnung. Besonders Abbey und Gladys kümmern sich momentan sehr herzlich um uns und die holländische Studentin Irene, die für vier Monate ihr Auslandssemester hier absolviert.
Durch die Lage der Universität und somit auch unseres Wohnheimes, die sich auf einem Hügel befinden, sind wir nicht nur vor Fluten gesichert, sondern genießen aus unserem Zimmer heraus auch einen weitreichenden Blick auf einen Stadtteil Manilas.
