Abschied vom Fatima Center

Von Paulina und Laura

Die Zeit vergeht hier wie im Flug und unser erster Monat ist schon vorbei. Das heißt wiederum, dass wir das Fatima Center verlassen müssen um nach Naga City umzuziehen. Natürlich passiert dies nicht ohne großen Abschied und passend dazu einem Festmahl deutscher Art: Schnitzel mit Spätzla!

20161028-5

Anfangs wurde noch zögerlich der Reis den Spätzla vorgezogen, doch nach und nach wurde dann doch probiert und es hat geschmeckt!

20161028-7

Auf der Baustelle

Von Paulina und Laura

Der Zelt Bau diese Woche war nur der Anfang und wir haben direkt weiter gemacht ein richtiges Haus zu bauen. In einem kleinen Ort namens San Andres soll eine Farm entstehen und die Arbeiter dort brauchen natürlich auch eine Unterkunft. Die Sache lief hier um einiges professioneller ab was man auch an den Konstruktionen sehen kann!

20161028-1

20161028-2

Als kurze Anmerkung: Hierbei wurden keinerlei Maschinen benutzt! Also auch nicht beim Zement mischen für den Boden des Hauses. Man kippt einfach alles auf den Boden und schaufelt so lang bis man nicht mehr kann.

20161028-3

Und dann geht die Sauerrei erst richtig los! Alles wird ausgeleert und glattgestrichen solange bis es annähernd eben aussieht.

20161028-4

Filipinostyle Camping

Von Paulina und Laura

Diese Woche war campen in der Schule angesagt. Für die Kinder der größte Spaß und ein richtiges Abendteuer! Anders als die faulen Deutschen, die einfach ein gekauftes Zelt aufbauen, ihre Isomatte und ihren Schlafsack auspacken und den Campingkocher benutzen, wird hier alles selbst gemacht.

20161025-1 20161025-2 20161025-3 20161025-4 20161025-5

Mit Struktur und Planung haben die boy scouts die tollsten Konstruktionen hervorgebracht. Die Jungs waren Feuer und Flamme, haben Bambus gehackt, Möbel gebaut und Dächer aus Kokosnuss Blättern geflochten.

Zusehen und lernen war also angesagt und die ganze Sache hat wirklich Spaß gemacht!

20161025-6 20161025-7

Während die jungen Männer voll den Durchblick hatten, gab es bei den girl scouts umso größere Schwierigkeiten. Die Planung war eher fragwürdig und es ging mehr darum das Zelt schön zu dekorieren, was auch um einiges wichtiger ist als ein stabiles Dach gegen den Regen zu bauen.

20161025-8 20161025-9 20161025-10 20161025-11

Sportliche Aktivitäten

Von Paulina und Laura

Sport ist ja bekanntlich Mord. Aber Sport bei 30 Grad und circa 80 Prozent Luftfeuchtigkeit ist nahezu unmöglich. Um uns trotzdem irgendwie sportlich zu betätigen (und natürlich für das schlechte Gewissen), sind wir morgens um fünf aus dem Bett um joggen zu gehen!

20161024-1

Nach einem einstündigen Jogg/Gehvorgang haben wir dann den sogenannten Eco Park (auch bekannt als Hügel) erreicht und hatten eine unbeschreibliche Aussicht auf ganz Iriga und den Mount Asok.

20161024-2 20161024-3 20161024-4

Impressionen aus Manila

Die Küche in der Bagong Silangan Elementary School, in der wir in der ersten Woche mitgearbeitet haben
Die Küche in der Bagong Silangan Elementary School, in der wir in der ersten Woche mitgearbeitet haben
Zusammen mit Lehrern und freiwilligen Eltern in Bagong Silangan
Zusammen mit Lehrern und freiwilligen Eltern in Bagong Silangan

20161023-3

Einige der 600 Kinder, die jeden Tag durch das Feeding Program eine warme Mahlzeit bekommen
Einige der 600 Kinder, die jeden Tag durch das Feeding Program eine warme Mahlzeit bekommen
Verkehr auf der Katipunan Avenue bei Nacht
Verkehr auf der Katipunan Avenue bei Nacht
Diesmal mit freiwilligen Eltern der Cainta Elementary School
Diesmal mit freiwilligen Eltern der Cainta Elementary School
Während des Essens in der Felix Elementary School
Während des Essens in der Felix Elementary School
Ein Tisch in der Küche in Cainta , der durch die Fluten gebogen wurde
Ein Tisch in der Küche in Cainta , der durch die Fluten gebogen wurde
Ein kulinarischer Ausflug auf einen Fischmarkt in Cubao mit Gladys, Irene und James, auf dem wir die Zutaten frisch gekauft und dann in einem Restaurant zubereiten lassen haben
Ein kulinarischer Ausflug auf einen Fischmarkt in Cubao mit Gladys, Irene und James, auf dem wir die Zutaten frisch gekauft und dann in einem Restaurant zubereiten lassen haben
Philippinische Snacks in der Riverbanks Mall. Unter anderem Kwek Kwek, Lobsterballs, Sharksfin, Squidballs und ein One-day-old
Philippinische Snacks in der Riverbanks Mall. Unter anderem Kwek Kwek, Lobsterballs, Sharksfin, Squidballs und ein One-day-old

Neues Problem: Wäsche waschen

Von Paulina und Laura

Klamotten für 8 Monate mitnehmen erweist sich als ernsthaftes Problem, die Lösung dafür ist auch bekannt als „Waschen“. Leicht gesagt! Aber was ist, wenn man keine Waschmaschine hat und außerdem kein heißes Wasser?

Dann heißt es ganz einfach schrubben, schrubben, schrubben. Es handelt sich dabei nur um Stunden – also alles halb so wild.

20161018-16-oktober

Pizza backen

Von Paulina und Laura

Mit was kann man Kindern eine richtig große Freude bereiten? Richtig, mit Pizza! Also haben wir den Entschluss gefasst für 80 Personen Pizza zu backen, was sich als komplizierter herausstellte als erwartet, wenn man weder die richtigen Zutaten, noch ein Rezept zur Hand hat.

20161018-12-oktober

Unterstützung hatten wir mehr als genug, die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache, haben Gemüse geschnitten und alle möglichen Sachen hinzugefügt.

20161018-12-oktober-2

Man kann sagen das Ergebnis war überragend! Alle waren begeistert und die ganze Aktion hat sich wirklich gelohnt.

20161018-12-oktober-3

Kein Langeweile!

Von Paulina und Laura

Die Mitarbeit beim Unterrichten stellt also momentan unsere Hauptaufgabe dar, aber auch sonst wird einem hier definitiv nicht langweilig, es gibt immer irgendwo etwas zu tun.

20161018-10-oktober

Egal ob bei musikalischer Unterhaltung, bei der Zubereitung von abgefahrenem Essen (sehr interessant!), bei sportlichen Aktivitäten wie Volleyball oder Basketball, oder einfach nur bei irgendwelchen gemeinsamen Spielen mit den Kindern, alles macht irgendwie Spaß!

20161018-10-oktober-2

Erste Erlebnisse aus Manila

von Franzi und Corinna

Nach einer Reise beginnend in Kaldenkirchen/Leinfelden über Frankfurt und Doha erreichten wir nach ca. 30 Stunden den Flughafen von Manila.  Das überraschend gute Essen im Flugzeug, der luxuriöse Flughafen in Doha, kurze Sporteinheiten im Silent-Room dort und mehr oder weniger interessante Bekanntschaften im Flugzeug und an den Flughäfe ließen uns die Reisezeit jedoch deutlich kürzer erscheinen.

Der erste Zwischenfall erwartete uns bereits am Flughafen in Manila, als wir festellen mussten, dass Corinnas – sorgfältig in Zellophanfolie verpackter – Koffer nicht richtig verschlossen und ohne Folie am Gepäckband an uns vorbei fuhr. Wie sich herausstellte hatte der frankfurter Zoll ihren Koffer geöffnet, angeblich gewisse Gegenstände entnommen und diesen anschließend nicht richtig verschlossen. Auch nach mehrmaligem Durchschauen des Gepäcks konnten wir jedoch keine fehlenden Gegenstände ausmachen.
Nach einigen aufgrund des Jetlags schlaflosen Nächten versuchen wir uns momentan auf dem Campusgelände der Ateneo de Manila University (dort sind wir in einem Studentenwohnheim untergebracht) zurechtzufinden und uns an Klima und Essen zu gewöhnen.  Vor allem die Mischung aus hoher Luftfeuchtigkeit und andauernder Hitze (allerdings soll es laut Einheimischen zur Zeit eher kühl sein) und das teilweise sehr süße und für deutsche Verhältnisse exotische Essen sind im Moment noch sehr ungewohnt.

 

Taho, ein Snack unter anderem aus braunem Zucker, weichem Tofu und Sago Perlen
Taho, ein Snack unter anderem aus braunem Zucker,
weichem Tofu und Sago Perlen

 

Die aufgeschlossenen, gastfreundlichen und zuvorkommenden Filipinos und Filipinas, die wir bis jetzt kennen gelernt haben helfen uns jedoch sehr bei der Eingewöhnung. Besonders Abbey und Gladys kümmern sich momentan sehr herzlich um uns und die holländische Studentin Irene, die für vier Monate ihr Auslandssemester hier absolviert.
Durch die Lage der Universität und somit auch unseres Wohnheimes, die sich auf einem Hügel befinden, sind wir nicht nur vor Fluten gesichert, sondern genießen aus unserem Zimmer heraus auch einen weitreichenden Blick auf einen Stadtteil Manilas.

20161005-1 Ausblick

Abi – und dann doch wieder Unterricht

Von Paulina und Laura

Angekommen sind wir also, doch was nun? Wir wollten natürlich was mit den Kindern machen, ganz klar, was bietet sich da mehr an als die Schule? Wir bekamen also die Möglichkeit in der Elementary school die Klassen 4 bis 7 zu unterrichten, und bekommen dabei auch Unterstützung von den Lehrern.

20161018-selfie-5-oktober

Ihr fragt euch bestimmt: Wie ist es denn möglich das ihr mit philippinischen Kindern kommunizieren könnt? Nichts leichter als das: Von klein bis groß können hier fast alle sehr gut Englisch sprechen! Alles andere wird mit Händen, Füßen und Grimassen geregelt.